28. Januar 2009



I now pronounce you husband and wife


Der Tag der Tage war also gekommen, Donnerstag der 29.01.2009.. unser geplanter Hochzeitstag.. wir lagen beide noch verträumt in den Federn als das Telefon klingelt.. es war Biu unsere Wedding Coordinatorin J .. und sie hatte keine guten Nachrichten.. Hello Alex, wir erwarten starken Regen am Nachmittag, können wir schon früher loslegen..? - Kein Problem, ham eh nix bessres zu tun.. – OK! Also gut 3 Uhr nachmittags war eigentlich geplant, mach mas halt früher… Draußen war es tatsächlich bewölkt.. der erste Tag seit wir in der Südsee sind ..könnt euch vorstellen wies uns dabei ging.. die gute Laune war dahin.. Schon wieder klingelt das Telefon… Hello Alex, ein kleines Problem, der Priester ist auf dem Weg nach Nadi um seine Kinder in die Schule zu bringen, er kommt nicht vor halb 2 zurück… GEILOMAT…. Draußen schlechtes Wetter, drinnen miese Stimmung gepaart mit Nervosität.. und der eigentlich Zeitplan zum hundertsten mal umgeworfen… geiler Hochzeitstag.. Aber was sollten wir machen, uns waren ja die Hände gebunden.. AAAAAAAABER Gott liebt ja alle , seine Schäfchen, aber uns hat er glaub ich besonders gern.. 2 Uhr, das Telefon klingelt… Biu is dran. Das Wetter wird besser wir fangen um 3 an.. Und tatsächlich 2 Minuten bevor uns der zur Limousine umgebaute Golfwagen abholte kommt die Sonne raus.. soo soll es sein er fährt uns zu eine abgelegenen Strand der Insel wo ein unbeschreibliches Bild auf uns wartet.. das türkise Meer, das glitzert, der frische gebunden Orchideenbogen der für uns aufgestellt wurde und er weiße Sand, der nur so weiß ist, weil die Sonne extra für uns beide herausgekommen war… den Rest will ich gar nicht genau kommentieren, ich würde sagen, wir lassen einfach die Bilder sprechen .. es war einfach wunderschön…
Mana wir kommen

Die Nacht Nadi haben wir gut überstanden und früh morgens klingelte schon der Wecker weil wir noch ein Date mit Mere unserer Reiseleiterin vom ManaIsland Resort hatten.. es galt och einigen Papierkram zu erledigen, wir mussten also aufs Amt… als Ämter in Deutschland sind ja schon ein Graus, aber das war mal wieder eine Belehrung dafür wie gut‘s uns eigentlich daheim geht. 30 Grad im Schatten, ein kleines Gebäude mit einem Warteraum in ersten Stock und einer Art Tresen an dem man sich anstellen musste.. glücklicherweise galt das nur für die Einheimischen, die eine ewig lange Schlange bildeten um endlich ran zu kommen.. ich möchte hier noch erwähnen dass der Raum nicht klimatisiert war.. es war also ähnlich heiß wie draußen und die Luft war dementsprechend.. na uns wars egal wir wurden einfach an der Schlange vorbeigeführt hinter den Tresen und durften da die Papiere ausfüllen.. kein großer Akt, war in 10 Minuten erledigt und woir konnten richtung Flughafen düsen.. die Stimmung war dementsprechend gut und wir genossen unserer 2293842135ste Taxifahrt auf den Fidschis… Schlisslich stan ja ein weiteres großes Highlight bevor, der Flug mit einer DORNIER Propellermaschine auf die Insel Mana. 12 Minute Flug und ein Ausblick der seinesgleichen sucht… Also ab zum Flughafen und zum PacificSun Schalter… 1 Std bis zum Abflug.. eigentlich hätten wir schon um 9 uhr morgens fliegen sollen, aber da wir noch den Papierkram erledigen mussten, hatten wir den Flug auf 12 uhr verschieben müssen.. was wir telefonisch 2 Tage vorher geregelt hatten. Es schien also alle sin Ordnung, leider haben wir mal wieder die Rechnung ohne die Fidschis gemacht… Sorry Sir, we cannot fly now, the Airfield in Mana is in bad condition… WHAAAAAAAAAAAAAAAAAT THE FAAAACK?!?!? The next flight is in 6 hours.. verdammte %”$§%”$ der zweite Flug der uns abgesagt wurde.. na toll und nun.. ?!?! ich wusste genau dass die Landebahn auf der Insel nicht der Grund für die Absage des Fluges war und wurde dementsprechend ärgerlich… also hab ich mein Geld zurückverlangt und wir mussten erst mal ein Formular ausfüllen.. ich hoffe die Kohle kommt demnächst.. also standen wir wieder da.. wir kommen wir nun auf die verdammte Insel.. mal Mere anrufen, vielleicht kann die uns helfen.. Ja es gibt ein Boot, es legt in 45 Minuten ab, fahrt doch damit. Also ab ins nächste Taxi und ab aufs Boot.. der Flug hätte 12 Minuten gedauert, so mussten wir 1,5 Std aufm Bott verbringen.. was aber nicht so schlimm war, das Boot war nagelneu und wir konnten einige beindruckende Inseln sehen, leider nicht von oben.. naja was solls.. es wäre ja nicht die erste Hürde die wir in diesem Urlaub zu nehmen hatten.. Etwas verspätet aber doch glücklich kamen wir als auf Magic Mana Island an.. eine tolle Insel mit einem tollen Resort.. außen rum alles Korallenriffe und innendrin Südseefeeling.. der Petrus hatte es auch gut mit uns gemeint und wir konnten uns gemütlich weiterbrutzeln.. ein bisschen Teint kann ja ned Schaden.. und tatsächlich hatten wir die ersten Tage wundervolles Wetter, keine einzige Wolke am Himmel…

To be continued

26. Januar 2009

BULA!!! Fidschi wir kommen
(im Anschluss an den letzten Beitrag)

Gute 20 Stunden waren wir schon unterwegs und der Fliegen auf die Inseln war fast leer, also konnte sich jeder von uns es in einer 3er Reihe gemütlich machen , erschöpft waren wir ah und da wir jetzt erst mal „safe“ waren, konnten wir beruhigt ein bisschen schlummern und so ging der Flug auch recht schnell vorbei, allerdings konnten wir den ein oder anderen Blick schon auf eine Südseeinseln werfen, Neukaledonien zum Beispiel, ihr glaubt gar nicht wie traumhaft schön das aus der Luft aussieht.. Türkises Wasser ,Korallenriffe und tausende kleine vermutlich unbewohnte Inseln mit weißen Sandstränden so weit das Auge reicht.. in Traum wie aus dem Prospekt.. naja, als wir endlich in Nadi ankamen ließen wir uns gleich ins Hotel verfrachten, wir waren ja ziemlich am Arsch, Leute geht nie in eurem Leben ins Cathay Hotel in Lautoka.. 75Fidschi Dollar fuer eine Nacht OHNE Frühstück, dafür mit Kakerlaken… wir waren zum Glück so am Ende das es uns wurscht war, auch das es anscheinend kurz vorher noch geregnet hatte ließ uns kalt, wir wollten nur noch ins Bett, wir mussten ja am nächsten Tag wieder früh raus.. so wars dann auch, raus ausm Zimmer, oh noch schnell das Frühstücksbuffet abchecken was es so leckeres gibt… Es gab genau eine Banane und ein Stück Wassermelone.. heheh naja zum Glück war gleich der Supermarkt in der Nähe.. was für eine Klitsche.. zu unserem Erfreuen stellten wir fest dass es kaum Wolken am Himmel gab. Und so sollte es auch die folgenden 3 Tage während unserer Kreuzfahrt werden.. was für uns alte Schnorchelfans schwere Verbrennungen am Rücken zur Folge hatte.. kurz gesagt, wir hatten 3 Tage lag traumhaftes Wetter keinen einzige Regentropfen und wir waren wirklich mal froh wen eine Wolke aufgezogen ist.. es war so unglaublich heiß.. aber unter Palmen am Strand oder im kristallklaren Wasser lies sich das schonaushalten….und die Kreuzfahrt war echt ein Erlebnis.. auch ein Besuch bei den Einheimischen war mit dabei.. echt geilomat! Aber der Reihe nach, wir also vom Hotel an den Hafen zum einchecken, Cruise Leiter BigJoe, der so aussieht wie Bud Spencer nur in dunkel, drillte uns und erklärte uns den Ablauf der Fahrt sowie die Sicherheitshinweise.. alles auf seine lockere Fiji Art.. Say Bula , Always smile and pray for good weather!!!.. So langsam haben sich die Reisestrapazen voll gelohnt!!!! Wir waren immer noch ziemlich platt drum haben wir uns Anfang in schattiges Plätzchen am Sonnendeck gesucht und sind gleich mal eingepennt somit haben wir auch den ersten Stopp unserer Reise fast verpasst Wir sind an eine Strand der Insel Naviti vor Anker gegangen und wurden an die Küste gebracht, wie sich herausstellte sollte das ganze nur zur schnellen Abkühlung dienen, Strand gab’s keinen und des Wasser war auch ned der Hit… Ich habs mal Crappy Beach getauft… nach 10 Minuten gings auch schon weiter zum nächsten Halt.. selbe Insel anderer Strand… wieder einmal waren wir die letzten …eine einheimisches Dorf hat unsere Tourigruppe empfangen.. wie man es aus Filmen kennt… wir sitzen in einer Halle uns gegenüber der Häuptling und sein Clan vor einer RiesenHolzschüssel.. voll mit Cava, dem Nationalgetränk der Fijianer. Naja dann gabs halt son Prozedere, jeder musste trinken und in die Hände klatschen und BULA sagen und dann wurde getanzt und uns wurden Blumenkränze umgehängt und diese ganzen Klischees halt wie man sie aus dem Fernsehen kennt.. war allerdings mal echt toll sowas in live zu sehen.. des witzige daran ist aber, des war ja in Prinzip kein Schauspiel, sondern die vielen kleinen Dörfer auf den vielen kleinen Inseln, leben immer noch so… da wird die Tochter vom Häuptling mim Sohn vom Häuptling vom Nachbardorf verheiratet und umgekehrt.. Strom gibt’s nur 3 Stunden am Tag teilweise laufen die da noch mit Baströcken rum.. ganz komisch. Anschließend gab’s dann noch nen kleinen Bazar bei dem Einheimisch Mütterchen ihre selbstgemachten Halsketten verkauft ham..
So das war dann kwasi Tag eins, der nächste Tag sollte etwas relaxter werden, wir wurden zu einer private Insel gefahren (ratet mal wer in der Früh wieder die letzten waren…) und duften den lieben langen Tag machen was wir wollten.. bei uns hat sich das auf schnorcheln und schlafen beschränkt.. eine ziemlich schlimmer Sonnenbrand war die Folge… Abends gabs dann noch Essen am Strand, gemacht im traditionellen Fiji Bodenofen, Lobo genannt… Eine Grube, darin Feuerholz, darüber Steine die die Hitze Speichern, darüber das Fleisch und der Fisch eingewickelt in Palmen- und Bananenblätter das ganze zu geschüttet mit Sand… hat den Vorteil dann man auf einen Schlag gleich soviel kochen kann dass es für eine ganze Horde hungriger Touristen reicht.. und es muss auch danach kein Grillrost sauber gemacht oder Töpfe gewaschen werden.
So Tag drei sollte mit einem morgendlichem Schwimmen gegen neun Uhr beginnen und mit gemeinsamen Schnorcheln um 10 Uhr abgerundet werden.. Ersteres hatten wir verschlafen und für 2. War unser Rücken zu verbrannt, was also bedeutet, Tag 3 hat für uns zum größten Teil in der Kajüte stattgefunden J Klar haben wir uns auch gedacht, man etz sind wir schon mal in der Südsee und dann sind wir den ganzen Tag aufm Schiff.. aber wir waren wirklich richtig knusprig gebraten und außerdem macht man im Urlaub des was man selbst will und ned des was die andern wollen.. 9 Uhr schwimmen.. Hallo?!?!?!
Aber trotzdem muss ich sagen die Kreuzfahrt war ganz toll, die Crew war ziemlich geil unterwegs.. wie eigentlich fast alle Fijianer.. ich glaub hier auf Fiji kann JEDER Gitarre spielen.. ohne scheiss, die wenn mal 10 Minuten nichts zu tun haben oder keine Lust haben… schnappen sie sich ne Gitarre oder Ukulele und fangen zum spielen und singen.. manche werden wohl nicht berühmt dadurch, aber man merkt dass es für sie so eine Art Lebenseinstellung ist und sie es richtig genießen… Klingt wieder unheimlich Klischeehaft.. ist aber wirklich so… und die stecken dich auch an mit ihrer Lebensfreude.. frei nach BigJoes Motto.. always smile!!!!
So das wars vom Bord der USS.. Enterprise.. halt ne .. der Navuya Princess jetzt noch ne Nacht in Nadi, und dann geht’s nach Mana Island.. mal sehen was dort auf uns wartet…

To be continued
P.S. Die ersten Photos sind online!
Thunder in Praradise..

Hallo zusammen, nachdem wir uns von unserer Deutschlandreise und den zugehörigen Reisestrapazen erholt haben, stand ja bekannter weise schon die nächste große Reise bevor.. wir wollten uns einen Tram erfüllen, eine Hochzeit am Strand einer Südsee Insel.. das Ziel war ja mit den Fidschi Insel schon zuvor auserkoren und auch die Buchung war, bis auf ein paar Kleinigkeiten, schon so gut wie erledigt.. wäre da nicht mein lieber Onkel Hiob.. ääääh Michi gewesen, der uns eine Woche vor der Abreise eine Email mit den aktuellsten Nachrichten aus der Südseeregion zukommen lies… Wirbelstürme, schwere Überflutungen und mehrere Ertrunkene in Nadi, der Hauptstadt der Inselgruppe.. na toll, keine tollen Neuigkeiten, vor allem wenn man so wie wir auch noch eine 3 Tägige Kreuzfahrt gebucht hatte..Also was tun, erst mal beim Reisebüro anrufen, vielleicht kann ja man was kündigen. Leichter gesagt als getan.. da wir uns das ganze Paket selbst zusammengestellt haben und alles einzeln gebucht hatten ging nicht viel. Die Flüge nach Australien, sowieso nicht und der Flug von Australien, besser gesagt Brisbane, sollte nach Angaben der Airline zu unserem Flugtermin wieder regulär stattfinden. Auch die nette Dame von der Kreuzfahrt meinte, wenn das Schiff fährt und das tut es im Moment, können wir nur auf eigene Kosten zurücktreten… Schöne Scheiße.. was machen wir jetzt.. lassma alles sausen, buchen wir unserer Flüge um und machen eine Australien Rundreise… oder fliegen wir ins ungewissen… die Wettervorhersage fue die nächsten Tage in Fidschi.. Regen, Wirbelstürme keine Besserung in Sicht.. Wir konnten also nicht viel machen als hoffen, beten und warten.. und tatsächlich, unser täglicher Blick auf die Webcam einer der Insel verriet uns, das es zwar noch etwas bewölkt war, aber es wenigstens nicht nach Stürmen oder Regen aussah.. der große Tag der Reise stand also an.. Donnerstag, 22.01.2008.. um halb drei nachmittags wollten wir aufbrechen.. als plötzlich um 10 Uhr morgens das Handy klingelt.. Der nette Herr von der Pacific Blue Airline am Telefon.. Hello Mr. Alex, we regret to form you that your flight from Brisbane to Nadi on 23.01.09 has been cancelled.. WHHHHHHHHHHHHAAAAAAAAAAAt the FACK?!?
Zur Erläuterung, wie gesagt die Flüge haben wir alle bei voneinander unabhängigen Airlines gebucht,
und unser kompletter Zeitplan ist soeben zusammen gefallen wie ein Kartenhaus. Es gab nur noch einen Flug an dem Tag nach Nadi und der ging von Brisbane um 12.15h, allerdings würden wir erst um 10.20h dort landen, hatten also noch viel Zeit, wir mussten ja aussteigen, auf unser Gepäck warten und wieder einsteigen.. das alles n 2 Stunden.. uns war kotzübel als wir unsere Wohnung verlassen hatten, sollten wir den Anschlussflug nicht erreichen, würden wir das Kreuzfahrtschiff verpassen und ne Menge Geld somit auch.. es war also eine Reise ins Ungewisse.. aber was sollten wir machen, uns blieb ja nichts anderes übrig.. also ab nach Singapur, dort angekommen wollten wir in unseren Flieger nach Brisbane via Darwin einchecken.. mh, leider mussten wir erst mal ein Visum für Australien beantragen (60 Euro pP), warum auch immer und auch noch fürs Gepäck zahlen (80 Euro), da wir ursprünglich nur mit Handgepäck reisen wollten.. war sch o moi a Haufen Geld beim Deife und noch immer war nicht klar ob sich das ganze auch lohnt.. aber was solls, wir also auf nach Darwin, Norden Australiens, dort kam es zur ersten Erleichterung, wir mussten hier schon nach Australien einreisen, was bedeuten würde, das ganze Prozedere fällt in Brisbane weg und wir schaffen vielleicht unserer Anschlussflug noch… wir hatten allerdings unsere Rechnung ohne den Wirt gemacht.. wie so oft bei Billigairlines, war die JetStar die uns nach Brisbane bringen sollte nicht so ganz pünktlich.. okay, 20 Minuten sind ja eigentlich kein großes Ding, aber für uns zählte ja jede Minute, wir wussten ja nicht wie lang man in Brisbane vom Ankunftsterminal zur Abflughalle braucht. Ich war fertig mit den Nerven, schließlich waren wir ja mittlerweile schon ein paar Stunden unterwegs.. und wir waren auch nicht mehr so ganz auf der Höhe.. Yvonne hat auf dem Flg friedlich geschlummert.. ich hab alle 5 Minuten auf die uhrgeschaut und ab und zu in meinem Buch gelesen. Aber meisten musste ich die Seiten wiederholen, weil ich mich nicht richtig konzentrieren konnte..
Naja uns waren in dem eh im Moment die Hände gebunden, glücklicherweise hatten wir einen Platz in der allerersten Reihe des Flieger und wussten das wir also auch als erste rauskommen würden.. gesagt getan, Flieger landet, Gangway da, Tür auf, wir raus…zum nächsten Infoschalter, wie geht’s am schnellsten zur Abflughalle.. Eine Station mit dem Zug da vorne.. okay, Yvonne wartet aur den Koffer ich besorg schon mal die Tickets.. noch 15 Minuten bist der Schalter schließt… der nächste Zug fährt in 8 Minuten.. das wird knapp… zum Glück geht das Kofferband schon und unser Rucksack ist auch recht bald mit dabei, wir erwischen also den Zug. Yvonne kann mit dem schweren Rucksack nicht laufen, also spurte ich alleine los.. ich brauche nicht zu erwähnen dass es tropisch heiß ist und ich innerhalb weniger Sekunden klatschnass bin.. also rein ins Terminal, da, eine Sicherheitsbeamtin.. völlig außer Atem Frage ich sie nach dem Weg zum Quantas Airlines Schalter.. Row 7 Sir… Thanks… es sind nur noch ein paar Meter, ich springe über ein paar Absperrungen und eh den Schalter .. es steh keiner an.. aber es sind noch Angestellte da.. GEIL, wir habens noch geschafft… JAAAAAAAAAAAAA, wir kriegen den Flieger nach Nadi noch.. am Schalter erwartet mich ein junger Australier mit einem fetten Lächeln… warum ich so in Eile bin fragt er mich.. WAAAAAAAAS, Alter, der Flieger geht in 60 Minuten und du fragst mich warum ich in Eile bin… aaaahhh we got plenty of Time my friend sagt er mit seinem extrem sympathischen australischen Lächeln.. mir fallen 1000 Steine vom Herzen.. wir habens geschafft.. wir werden noch heute auf die Fidschi Inseln kommen und auch unsere Kreuzfahrt nicht verpassen.. das war die beste Nachricht des Tages.. ach was sag ich.. des Monats…
Der Flug hatte etwas Verspätung und so blieb uns genug Zeit noch gemütlich zum Gate zu schlendern und ab in die Südsee zu düsen.. .
To be continued…..

7. Januar 2009

Gud ohld Dschöamanni

Hallo alle zusammen, jaja wie sagt man so schön.. aus is' und gar is' und schad is weil's war is'... 14 Tage Heimat sind verdammt kurz.. vor allem wenn auch noch Weihnachten und Neujahr ist, drum haben wirs nicht ganz geschafft alle Verwandten und Bekannten zu besuchen, aber habt bitte ein Einsehen mit uns, es war wirklich stressig und mit Urlaub hatte es eigentlich nicht viel zu tun.. nichtsdestotrotz wars ganz toll euch alle wieder gesehen zu haben.. und das tollste war.. es war als wären wir nie weg gewesen.. Wir sind zu Tür rein und waren sofort wieder daheim.. ein tolles Gefühl! Aussserdem Danken wir recht sakrisch fürs geile Essen, auch wenns manchmal etwas zu reichlich war.. aber es war einfach zuuu lecker um den Teller nicht komplett leer zu essen.. oder nach den Rouladen nicht noch ne Portion Leberkäs mit Spiegelei und Spinat als Nachspeise reinzuschieben.. die Lebkuchen und Platzal für zwischendurch.. uuuuund da fällt mir noch der herzlich Empfang am Flughafen ein.. hehehe geile Sache aber ich habs ehrlich gesagt ned anders erwartet David B. und Posh Spice san a Dreck dagegen :) Schade nur dass meine beiden Cousins des irgendwie nicht so ganz richtig... aber der gute Wille zählt.. Danke JUNGS!!! So genug gedankt.. wir gewöhnen uns jetzt erstmal wieder an Asien.. tauschen Schals und Winterjacken gegen FlipFlops und BermudaShorts.. erholen uns von unserer 30 stündigen Rückreise und starten erstmal durch ins nächste Halbjahr.. schliesslich steht noch nicht 100% fest wann wir zurück kommen, da sollte man nochmal alles mitnehmen was geht :)
Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf eure Besuche.. ein paar haben ja sogar schon gebucht und einige andere haben bereits reges Interesse bekundet.. also, nicht lang schnacken... ab ins Reisebüro :)

So das wars erstmal von uns.. meinereiner geht jetzt mal auf dei Tretmühle, den Weihnachtsspeck loswerden! mach gut .. SERVUS, PFIADS'EICH

Sandro&Yvonne

1. Dezember 2008

Borneo – Regenwald Live

Hallo alle miteinander, wie bereits angekündigt ging es ja vergangenes WE nach Borneo eine Insel im Osten Malaysias. Borneo ist die drittgrösste Insel der Welt und die einzige der Welt auf der 3 Staaten vereeint sind, Malaysia, Indonesien und das Sultanat Brunei, dessen Herrscher glaub ich immernoch seinen Sohn sucht der mit 7 Milliarden US$ durchgebrannt ist.. nicht der Kohle wegen, sondern aus Prinzip. Der Sohnemann versteckt sich aber angeblich auf seiner Multimillionen Dollar Yacht, Titty... Besondere Merkmale: die Beiboote heissen Nipple1 und Nipple2.. aber soviel dazu. Freitag Nachmittag gings also auf nach Kuching, auch Cat City genannt, im malaysischen Bundesstaat Sarawak.
Jeanette hat uns (Yvonne, mir, Stefan und dem Kölner Pärchen Johannes und Danae) ein tolles und billiges Hostel empfohlen das supersauber war und eine gute Lage hat.
Nach ein paar Bierchen am Freitag gings aber recht zügig ins Bett, denn wir (ausser Yvonne, die zog es vor in der Stadt zu bleiben) sind Morgens aufgebrochen Richtung Bako Nationalpark, ein Dschungel- und Naturschutzgebiet sehr nahe bei Kuching. Erstmal gings mim Taxi zum Jetty und von dort über einen recht sumpfigen Fluss richtung Südchinesisches Meer, denn das HeadQuater des Parks ist nur übers offene Meer per Boot zu erreichen. Die ersten Eindrücke konnten sich gleich sehen lassen.. man kennt das sonst nur aus alten Actionkriegsfilmen der 90er Jahre wie Rambo oder Missing in Action... schlammiger Fluss, an einer Seite einfache Holzhütten ohne jeglichen Komfort in denen einheimische Familien „leben“ die sich hauptsächlich vom Fischfang ernähren, auf der anderen Seite, tiefer Dschungel und der Protagonist auf einem schmalen hölzernen Boot das sich langsam aber sicher seinen Weg durch diese unerforschte Gegend bahnt.. naja ich war zwar nicht mit Maschienengewehr und Handgranaten ausgestatten, aber es war trotzdem ein kuhles Gefühl :)
Nach 30 Minuten Bootsfahrt waren wir auch schon da und konnten unserer Forrest Lodge beziehen, leider ist der westliche Standard in diese Ecke der Welt noch nicht vorgedrungen.. soll heissen die Bude war recht schäbig und nicht gerade.. hygienisch, aber wir waren ja auf „Abenteuerreise“ da muss man sowas schon mal in Kauf nehmen. Kaum angekommen informierten wir uns auch gleich bei den Park Rangern über mögliche Routen und Trails, also Treckingpfade. Man empfahl und den Lintang Trail, 5,8 km, 3,5 Stunden durch den Urwald. Gesagt getan.. erst nochmal sauber mit Autan eingesprüht damit die Mücken fernbleiben und soviel Haut wie möglich verdecken, damit die Blutegel keine Chance auf Kontaktaufnahem haben... und so standen wir dann vorn dem „Eingang“ zum Dschungel.. bereit für ein Abenteuerr der besonderen Art.. und da passierte es auch schon.. wir standen auf einer Art Holzbrücke die über eine kleines Rinnsal führter als plötlich neben mir im Gebüsch sich was rührte und plötzlich fiel aus dem Baum eine giftgrüne Schlange neben meine Füsse.. zum Glück waren die Spalten zwischen den Holzplanken recht breit sodass das Ding auch gleich weiter nach unten plumpste.. so konnten wir es aus einer sicheren Entfernung genauer betrachten.. als alter „Animal Planet“ Fan hab ich natürlich sofort erkannt das es sich um eine Viper handelt.. ca 1m lang, giftgrün und dreieckiger Kopf.. also im Prinzip nicht ganz ungefährlich.. wenn ich richtig liegen sollte! Was für ein Auftakt, oder? Und dann gings los, der beschwerliche Marsch durch das dichte Grün von Borneo.. 40 Grad, 100% Luftfeuchtigkeit und 5,8 km auf und ab über Wurzeln, Felsen, Schlamm und Lianen vor uns.. Um es vorwegzunehmen, die Schlange blieb das einzige exotische Tier das wir entdecken konnten, allerdings war der Marsch auch nocht ganz einfach und man musste schon schan wo man hinsteigt um sich nicht den Fuss zu verknacksen. Hansguck-in-den-Urwald war also nicht angesagt. Ich vermute deswegen, dass wir zwar nicht viel entdeckt haben, aber dass uns so einiges beobachtet hat.. zumindest hatten wir immer das Gefühl und auch das ein oder andere Geräusch im Wald kam nicht vom Wind :) Immerhin konnten wir die Fährte einer Raubkatze im schlammigen Waldboden entdecken.. Kuching heisst nämlich nicht umsonst cat city, Raubkatzen gibts hier wohl zu genüge.. sagt man... nach 2,5 Stunden Marsch fing es dann unnötigerweise auch noch an zu Regnen also mussten wir unseren Schritt beschleunigen.. obwohls im Prinzip eh wurscht war weil alle von uns schon durchgeschwitzt waren ohne Ende. Als wir dann schliesslich und endlich den „Ausgang“ erreichten waren wir also erschöpft, durchgeweicht, durstig, hungrig und stinkend, zumindest wars bei mir so, weiss ned genau wie es den andern ging :).. Um genau zu sein hab ich in meinem Leben noch nie so viel geschwitzt.. ich war klitschnass... und hab dementsprechend gerochen... aber ich erspar euch Details .. leider war die Unerkunft wie erwähnt nicht sehr komfortabel, das Essen war grausig, die Duschen recht eklig und heiss und feucht war es so oder so.. aber einen Wehrmutstropfen gabs noch... es gab ASTRO, den lokalen PayTV Sender.. und dreimal dürft ihr raten was der am Samstag Abend um halb elf überträgt... richtig Leverkusen gegen Bayern.. und so hab ich also im Bako Nationalpark doch noch ein seltenes Exemplar gesehen, Frank Ribery :)
Erschöpft aber glücklich gings also ins Bett.. ganz wohl hab ich mich in meiner Haut nocht so ganz gefühlt..w er weiss was hier so alles kreucht und fleucht in der Dunkelheit.. aber ich habs dann doch geschafft einzuppennen.. allerdings nicht lange.. denn plötzlich hatte jemand eine andere Idee..Ich bin aufgewacht durch ein lautes Geräusch.. ich war nochn bissal neben mir als ich merkte dass es Stefan mein Zimmerkollege war... AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE, LASSSSSSSSSSSSSS MICH LOOOOOOOOOOOOOOOOOS AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEEE
Das ging ungefähr eine Minute lang im stockfinsteren Zimmer.. könnt euch vorstellen was da los war.. nach ein paar Sekunden hab ichs dann geschafft den Lichtschalter zu finden und hab schon das schlimmte vermutet.. Schalngen die sich um ihn geschlungen haben, Affen die auf ihm rumspringen, Spinnen die auf ihm krabbeln... Auch Johannes und Danae aus dem Nebenzimmer waren aufgewacht.. kein Wunder der hat ja geschrien wie am Spiess, und die haben natürlich auch gleich schlimmes Vermutet, Raubmord, wilde Tiere oder sowas.., sie konnten ja nicht sehen was ich sah.. nämlich nichts.. da war nix.. keine Schlange, kein Affe, keine Spinne, kein malaysischer Sexualverbrecher dem die Wildschweine nicht mehr genug sind.... nichts.. der Bub hatte eine Albtraum den er sehr extrem ausgelebt hat... mit meiner Nachtruhe wars dann natürlich vorbei, ich hab kein Auge mehr zugemacht... blärrt der da voll rum mitten in der Nacht.. naja was solls.. nachdem wir alle am nächsten Morgen recht zerknautscht aus den Zimmer gekrochen sind haben wir beschlossen nach dem Frühstück nochmal in den Mangrovenwald zu gehen, da mann dort die für Borneo berühmten Langnasenaffen sehen soll.. aber erstmal was essen.. Omelette, wenigstens etwas, und dann wieder ins Zimmer zum Umziehen.. denkste.. was und hier erwartet hat, war gleich der nächste Schock.. Überall in und ums Camp leben Affen.. Makaken um genau zu sein.. und die Parkleitung hat auch überall Warschilder aufgestellt, dass man ja Fenster und Türen geschlossen halten soll, weil die Viecher zwar niedliche aussehen, aber sehr gemein sind!.. tja, wir hatten leider vergessen das Fenster zu verchliessen als wir zum Frühstück sind.. das Moskitogitter war fuer die Affen kein Hinderniss und so kams wie es kommem musste... unser persönliches Hab und Gut wurde verwüstet und durchsucht... ich hatte ja ned viel im rucksack, n paar Tshirts und ne gebrauchte Unterhose vom Vortag, dich ich übrigens unter der Lodge, die auf Stelzen gebaut war wiederfand, aber Stefans Rucksack insbesondere seine Reiseapotheke wurde gründlich untersucht.. Also einige der Affen werden in Zukunft nicht so schnell an Fieber, Kopfschmerzen oder Durchfall leiden... so viel kann ich euch sagen, aber wir hatten auch Glück, seine Kamera, die in einer kleinen Tasche verstaut war hing am Griff des offenen Fensters, die wollten sie wohl gerade mit in den Wald nehmen... desweiteren haben sie noch nen Spiegel und den Öllampe zertrümmert.. schöne Scheisse.. naja egal, es war noch alles da bis auf ein paar Tabletten.. aber ihr glaubt nicht wie geschickt die Viecher sind, die machen alles auf, reissen alles raus und probieren alles was ihnen in die Finger kommt!
Naja also erstmal haben alles wieder zusammengesammelt und und dann auf die Suche nach den Langnasen gemacht.. leider ohne Erfolg.. das einzige was wir fanden war eine Art Amphibie.. des „Ding“ lebte im Mangrovensumpf und sah aus wie ein Mischung aus Fisch und Eidechse und kann offensichtlich im Wasser und zu Land leben.. das wars.
Also gings wieder zurück nach Kuching, erst mit dem Boot.. als wir am Steg landeten haben wir dann nochmal ein bisschen Glueck gehabt, neben uns tauchte ein Flusskrokodil auf.. es war aber noch ein Junges, vielleicht 1 m lang, wärs die Mama gewesen hätten wir wohl ein Problem gehabt :)
Aber wir waren alle ziemlihc froh als wir uns gründlich duschen konnten und wieder gscheides Essen zwischen die Zähne bekommen haben.. Ich bin einfahc kein Naturbursche i bin hoid a Stodara :) Naja aber so ganz ohne „Ohs“ und „Ahs“ wollten wir dann doch ned abreisen, drum haben wir uns am Montag Morgen um 8uhr ins Semmengoh Wildlife Rehabilitation Sanctuary aufgemacht.. eine Art Auswilderungsstation für Orang Utans. Wusstet Ihr dass die Bezeichnung „Orang Utan“ aus dem malaysischen kommt.. es bedeutet Mensch (Orang) des Urwalds (Utan). Hier im Semmengoh Wildlife Rehabilitation Sanctuary leben also Halbwilde OrangUtans, die mal verletzt waren oder in Gefangeschaft lebten, hier aufgepeppelt und wieder ausgesetzt wurden. Es gibt kein Gehege oder ne Umzäunung oder ähnliches.. nur eine Futterstelle die einige der Tiere besuchen wenn sie grad nichts anderes zu essen finden.Und wir hatten tatsächlich Glück, es waren einige der Tiere da als wir da hinkamen, hauptsächlich Muttertiere mit jungen Babies, war wirklich toll diese beeindruckenden Tiere mal in einigermassen freier Wildbahn zu beobachten anstatt sie durch Glasscheiben anzustarren. So das wars aber auch dann von unsererm Borneo Trip, es war ne tolle Erfahrung.. mal was anderes als faul am strand rumzuliegen... echter Abenteürurlaub.. aber jetzt muss ich erstmal meine Klamotten waschen, ihr könnt euch nicht vorstellen wie die stinken :)!!!!!!!!!
In diesem Sinne, frohen ersten Advent!!!
LG
Yvonne und Sandro
P.S. In weniger als 3 Wochen samma scho wieder dahoam!

25. November 2008

Haaaaalllo zusammen,
Ich weiss ich weiss ihr wartet schon lange auf den naechsten Bericht, aber wir hatten viel Stress die letzten Wochen, privat und beruflich.. aber ich weiss jetzt ehrlich gesagt gar icht mehr so genau was wir alles gemacht haben.. bisschen Golf bisschen Fussball und dann gings ploetzlich Schlag auf Schlag, mein Spezi aus Muenchen der Ersan hat spontan seinen Besuch angekuendigt und mein Chef hat mich spontan mal wieder nach Dhaka geschickt.. Die Freude hielt sich in Grenzen wie ihr euch vorstellen koennt. Also Mittwoch kam der Anruf von Ersan und Phong, he am Freitag Nacht kommen wir nach KL.... Fraitag kam der Anruf, also es wr doch Samstag Frueh.. Sonntag musste ich nach Dhaka.. ich also mit dene am Samstag in der Frueh um 7 gleich mal ein Touriprogramm gestartet, mit Batu Caves, Nationalmoschee und und und.. war echt gut und wir waren in der Tat 10 Stunden unterwegs ohne Pause.. harte Nummer sag ich euch. Leider haben die beiden mir keine Bilder dagelassen, drum kann ich euch keine hochladen..
Am SA Abends gings dann nochmal ab auf dei Piste.. in KL hatte eine neuer Club eroeffnet..Quattro.. steht fuer 4 Jahreszeiten.. 4 „Areas“ jede mit einem andern Motto.. Fruehling, Sommer, Herbst und Winter, in der Fruehlings Area (eine Art Bar/Lounge) hams ne Dusche aufgebaut, da solls angeblich alle Stunde einmal kurz regnen, im Herbst (Diskothek) solls windig sein und im Winter angeblich nur 10 grad plus, was wirklich frostig is fuer KL.. aber da waren wir nicht drin, kostet nochmal extra Eintritt. Ausserdem haben wir festgestellt wo die Chinesen ihre 1 Milliarde Bevoelkerung hinsteckt.. in diesen Club.. viel zu voll und unorganisiert.. also schnell wieder weg.. so das WE war auch schon fast rum und ich musste ja leider nach Dhaka, Phong zurueck nach Singapur in die Arbeit und Ersan ist noch ein paar Tage bei Yvonne bzw seinem Kumpel aus Dtl, der zufaellig zur gleichen Zeit in KL war, geblieben. Fuer mich gings also mal wieder nach Bangladesch.. diesmal hatte ich aber vorgesorgt und mich beim Peter angekuendigt. Peter ist ein Siemens Informant, der dort eine Art Auslandspraktikum macht und bei meinem letzten Besuch nicht in der Stadt war... diemal aber hab ich ihn gleich festgenagelt.. weil in Dhaka kann man ja was die Freizeit angeht nix machen.. und wenn ich sage nix, dann mein ich auch nix. Und an dieser Stelle muss ich mich auch nomal herzlich bei Ihm bedanken.. es ist nicht so einfach sich als Tourist in Dhaka zu bewegen. Es gibt kaum oeffentliche Verkehrsmittel.. und die die da sind, sind im Prinzip nicht „Auslaender“ geeignet.. oder wuerdet Ihr aud dem Dach eines Busses mitfahren? Nein, ich auch nicht, und die Taxis mit ihren Fahrern.. die auch schonmal mit 2 Daumen an EINER Hand daher kommen.. nein Danke. Also Peter hat mich Abends immer schoen rumkutschiert.. Danke.
Wir waren ab und zu im Deutschen Club in Dhaka.. ihr muesst eich das so vorstellen.. kleine enge dreckige Strassen voll von Fahrradrickschas und mitten drin eine riiieeesige Stahltuere die sich qietschend oeffnet wenn man klopft. Rein kommt man allerdings nur wenn man Mitglied ist oder mit einem Mitgleid zusammen kommt. Drinnen kommt man sich vor wie in ner Oase.. Tennisplatz, Palmen, Pool und ... deutsches Essen.. keine Ahnung wo die des Schweinefilet herhaben. Naja und wie der Teufel so will war ausgerechnet in dieser Woche DAS Ereigniss in Dhaka fuer alle Auslaender, das Oktoberfest im Deutschen Club. Oktoberfest im November denken sicher viele jetzt.. ja gehd ned anders, die brauchen so lage um des Oktoberfestbier nach Bangladesch zu exportieren. Ich hatte zwar meine Lederhosen ned dabei, aber habs troztdem genossen da gewesen zu sein.. Danke Peter fuer die Einladung, hab ich das also auch mal mitgemacht.. Oktoberfest.. das gibts aber auch wirklich ueberall auf der Welt :)
Falls Ihr eine paar tolle Fotos von Banagladesch sehen wollt, hier ist eine von Peters Fotogalerien zum schnuppern:

http://picasaweb.google.com/petinbangla/ImpressionenBangladesh

So am Donnerstag Nacht gings dann endlich wieder zurueck nach KL und von dort aus gleich am Samstag mit dem Bus nach Singapur, Phongs Geburstag stand an und er hat zu einer BBQ Pool Party geladen.. also sind wir, ganz Jetset maessig mal schnell mim Supercomfortablen Reisebus von KL nach Singapur.. fuer ne Geburstagsparty.. ob ich jemals von meinem Hohen Ross wieder runterkomme.. naja was solls, wer kann der kann und die Fahrt kostet ja nur 18 Euro pP und dauert 5 Std. Wir also schnell hin was gemampft, ein ein paar Bierchen gezischt und am naechsten Morgen wieder heim.. WAM BAM Thank you Sam!
So das wars im grossen und ganzen, am naechsten WE gehts ab nach Borneo, auf die drittgroesste Insel der Welt und ab in den Dschungel, ich bin mal gespannt was uns da so alles erwartet.. da gibts dann auch wieder viele Bilder zum angucken!

Ach nochwas.. kuerzlich haben wir das erste mal 18 Loch gespielt.. als wir dort ankamen war noch alles toll, unser Golfcoach hat uns bereits erwartet und wir waren voller Vorfreude, stuztig wurden wir erst als der Coach sagte, ich braucht einen Buggy und einen Caddy, der eure Baelle sucht.. ich hab des am Anafeng ned so genau verstanden, aber wir haben tatsaechlich einen Buggy fuer 2 Personen bekommen und ein indonesisches Maedel, die uns immer begleitet hat, unsere Schlaeger und Baelle geputzt hat.. ihre Hauptaufgabe bestand allerdigngs tatsaechlich darin die Baelle zu suchen die wir ins Gebuesch geballert haben.. ich sags euch es war ein Desaster.. Golf ist ein Psychospiel.. auf der Driving Range, wenn man weiss man hat 100 Baelle zum verballern trifft man alle, weil man weiss ja, wenn ich den jetzt ned treff is auch egal, dann treff ich halt den naechsten.. aber auf dem Kurs.. wenn man weiss man hat nur den einen Versuch.. ei ei ei .. des war nix ich sags euch! Naja aufgeben is aber auch nicht, also werden wir usn weiter bemuehen, mal sehen was dbei rauskommt!
Das wars erstmal von uns, wir melden uns Nach Borneo wieder.
VG
Yvonne und Sandro