7. Januar 2009

Gud ohld Dschöamanni

Hallo alle zusammen, jaja wie sagt man so schön.. aus is' und gar is' und schad is weil's war is'... 14 Tage Heimat sind verdammt kurz.. vor allem wenn auch noch Weihnachten und Neujahr ist, drum haben wirs nicht ganz geschafft alle Verwandten und Bekannten zu besuchen, aber habt bitte ein Einsehen mit uns, es war wirklich stressig und mit Urlaub hatte es eigentlich nicht viel zu tun.. nichtsdestotrotz wars ganz toll euch alle wieder gesehen zu haben.. und das tollste war.. es war als wären wir nie weg gewesen.. Wir sind zu Tür rein und waren sofort wieder daheim.. ein tolles Gefühl! Aussserdem Danken wir recht sakrisch fürs geile Essen, auch wenns manchmal etwas zu reichlich war.. aber es war einfach zuuu lecker um den Teller nicht komplett leer zu essen.. oder nach den Rouladen nicht noch ne Portion Leberkäs mit Spiegelei und Spinat als Nachspeise reinzuschieben.. die Lebkuchen und Platzal für zwischendurch.. uuuuund da fällt mir noch der herzlich Empfang am Flughafen ein.. hehehe geile Sache aber ich habs ehrlich gesagt ned anders erwartet David B. und Posh Spice san a Dreck dagegen :) Schade nur dass meine beiden Cousins des irgendwie nicht so ganz richtig... aber der gute Wille zählt.. Danke JUNGS!!! So genug gedankt.. wir gewöhnen uns jetzt erstmal wieder an Asien.. tauschen Schals und Winterjacken gegen FlipFlops und BermudaShorts.. erholen uns von unserer 30 stündigen Rückreise und starten erstmal durch ins nächste Halbjahr.. schliesslich steht noch nicht 100% fest wann wir zurück kommen, da sollte man nochmal alles mitnehmen was geht :)
Auf jeden Fall freuen wir uns schon auf eure Besuche.. ein paar haben ja sogar schon gebucht und einige andere haben bereits reges Interesse bekundet.. also, nicht lang schnacken... ab ins Reisebüro :)

So das wars erstmal von uns.. meinereiner geht jetzt mal auf dei Tretmühle, den Weihnachtsspeck loswerden! mach gut .. SERVUS, PFIADS'EICH

Sandro&Yvonne

1. Dezember 2008

Borneo – Regenwald Live

Hallo alle miteinander, wie bereits angekündigt ging es ja vergangenes WE nach Borneo eine Insel im Osten Malaysias. Borneo ist die drittgrösste Insel der Welt und die einzige der Welt auf der 3 Staaten vereeint sind, Malaysia, Indonesien und das Sultanat Brunei, dessen Herrscher glaub ich immernoch seinen Sohn sucht der mit 7 Milliarden US$ durchgebrannt ist.. nicht der Kohle wegen, sondern aus Prinzip. Der Sohnemann versteckt sich aber angeblich auf seiner Multimillionen Dollar Yacht, Titty... Besondere Merkmale: die Beiboote heissen Nipple1 und Nipple2.. aber soviel dazu. Freitag Nachmittag gings also auf nach Kuching, auch Cat City genannt, im malaysischen Bundesstaat Sarawak.
Jeanette hat uns (Yvonne, mir, Stefan und dem Kölner Pärchen Johannes und Danae) ein tolles und billiges Hostel empfohlen das supersauber war und eine gute Lage hat.
Nach ein paar Bierchen am Freitag gings aber recht zügig ins Bett, denn wir (ausser Yvonne, die zog es vor in der Stadt zu bleiben) sind Morgens aufgebrochen Richtung Bako Nationalpark, ein Dschungel- und Naturschutzgebiet sehr nahe bei Kuching. Erstmal gings mim Taxi zum Jetty und von dort über einen recht sumpfigen Fluss richtung Südchinesisches Meer, denn das HeadQuater des Parks ist nur übers offene Meer per Boot zu erreichen. Die ersten Eindrücke konnten sich gleich sehen lassen.. man kennt das sonst nur aus alten Actionkriegsfilmen der 90er Jahre wie Rambo oder Missing in Action... schlammiger Fluss, an einer Seite einfache Holzhütten ohne jeglichen Komfort in denen einheimische Familien „leben“ die sich hauptsächlich vom Fischfang ernähren, auf der anderen Seite, tiefer Dschungel und der Protagonist auf einem schmalen hölzernen Boot das sich langsam aber sicher seinen Weg durch diese unerforschte Gegend bahnt.. naja ich war zwar nicht mit Maschienengewehr und Handgranaten ausgestatten, aber es war trotzdem ein kuhles Gefühl :)
Nach 30 Minuten Bootsfahrt waren wir auch schon da und konnten unserer Forrest Lodge beziehen, leider ist der westliche Standard in diese Ecke der Welt noch nicht vorgedrungen.. soll heissen die Bude war recht schäbig und nicht gerade.. hygienisch, aber wir waren ja auf „Abenteuerreise“ da muss man sowas schon mal in Kauf nehmen. Kaum angekommen informierten wir uns auch gleich bei den Park Rangern über mögliche Routen und Trails, also Treckingpfade. Man empfahl und den Lintang Trail, 5,8 km, 3,5 Stunden durch den Urwald. Gesagt getan.. erst nochmal sauber mit Autan eingesprüht damit die Mücken fernbleiben und soviel Haut wie möglich verdecken, damit die Blutegel keine Chance auf Kontaktaufnahem haben... und so standen wir dann vorn dem „Eingang“ zum Dschungel.. bereit für ein Abenteuerr der besonderen Art.. und da passierte es auch schon.. wir standen auf einer Art Holzbrücke die über eine kleines Rinnsal führter als plötlich neben mir im Gebüsch sich was rührte und plötzlich fiel aus dem Baum eine giftgrüne Schlange neben meine Füsse.. zum Glück waren die Spalten zwischen den Holzplanken recht breit sodass das Ding auch gleich weiter nach unten plumpste.. so konnten wir es aus einer sicheren Entfernung genauer betrachten.. als alter „Animal Planet“ Fan hab ich natürlich sofort erkannt das es sich um eine Viper handelt.. ca 1m lang, giftgrün und dreieckiger Kopf.. also im Prinzip nicht ganz ungefährlich.. wenn ich richtig liegen sollte! Was für ein Auftakt, oder? Und dann gings los, der beschwerliche Marsch durch das dichte Grün von Borneo.. 40 Grad, 100% Luftfeuchtigkeit und 5,8 km auf und ab über Wurzeln, Felsen, Schlamm und Lianen vor uns.. Um es vorwegzunehmen, die Schlange blieb das einzige exotische Tier das wir entdecken konnten, allerdings war der Marsch auch nocht ganz einfach und man musste schon schan wo man hinsteigt um sich nicht den Fuss zu verknacksen. Hansguck-in-den-Urwald war also nicht angesagt. Ich vermute deswegen, dass wir zwar nicht viel entdeckt haben, aber dass uns so einiges beobachtet hat.. zumindest hatten wir immer das Gefühl und auch das ein oder andere Geräusch im Wald kam nicht vom Wind :) Immerhin konnten wir die Fährte einer Raubkatze im schlammigen Waldboden entdecken.. Kuching heisst nämlich nicht umsonst cat city, Raubkatzen gibts hier wohl zu genüge.. sagt man... nach 2,5 Stunden Marsch fing es dann unnötigerweise auch noch an zu Regnen also mussten wir unseren Schritt beschleunigen.. obwohls im Prinzip eh wurscht war weil alle von uns schon durchgeschwitzt waren ohne Ende. Als wir dann schliesslich und endlich den „Ausgang“ erreichten waren wir also erschöpft, durchgeweicht, durstig, hungrig und stinkend, zumindest wars bei mir so, weiss ned genau wie es den andern ging :).. Um genau zu sein hab ich in meinem Leben noch nie so viel geschwitzt.. ich war klitschnass... und hab dementsprechend gerochen... aber ich erspar euch Details .. leider war die Unerkunft wie erwähnt nicht sehr komfortabel, das Essen war grausig, die Duschen recht eklig und heiss und feucht war es so oder so.. aber einen Wehrmutstropfen gabs noch... es gab ASTRO, den lokalen PayTV Sender.. und dreimal dürft ihr raten was der am Samstag Abend um halb elf überträgt... richtig Leverkusen gegen Bayern.. und so hab ich also im Bako Nationalpark doch noch ein seltenes Exemplar gesehen, Frank Ribery :)
Erschöpft aber glücklich gings also ins Bett.. ganz wohl hab ich mich in meiner Haut nocht so ganz gefühlt..w er weiss was hier so alles kreucht und fleucht in der Dunkelheit.. aber ich habs dann doch geschafft einzuppennen.. allerdings nicht lange.. denn plötzlich hatte jemand eine andere Idee..Ich bin aufgewacht durch ein lautes Geräusch.. ich war nochn bissal neben mir als ich merkte dass es Stefan mein Zimmerkollege war... AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE, LASSSSSSSSSSSSSS MICH LOOOOOOOOOOOOOOOOOS AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA HIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEEE
Das ging ungefähr eine Minute lang im stockfinsteren Zimmer.. könnt euch vorstellen was da los war.. nach ein paar Sekunden hab ichs dann geschafft den Lichtschalter zu finden und hab schon das schlimmte vermutet.. Schalngen die sich um ihn geschlungen haben, Affen die auf ihm rumspringen, Spinnen die auf ihm krabbeln... Auch Johannes und Danae aus dem Nebenzimmer waren aufgewacht.. kein Wunder der hat ja geschrien wie am Spiess, und die haben natürlich auch gleich schlimmes Vermutet, Raubmord, wilde Tiere oder sowas.., sie konnten ja nicht sehen was ich sah.. nämlich nichts.. da war nix.. keine Schlange, kein Affe, keine Spinne, kein malaysischer Sexualverbrecher dem die Wildschweine nicht mehr genug sind.... nichts.. der Bub hatte eine Albtraum den er sehr extrem ausgelebt hat... mit meiner Nachtruhe wars dann natürlich vorbei, ich hab kein Auge mehr zugemacht... blärrt der da voll rum mitten in der Nacht.. naja was solls.. nachdem wir alle am nächsten Morgen recht zerknautscht aus den Zimmer gekrochen sind haben wir beschlossen nach dem Frühstück nochmal in den Mangrovenwald zu gehen, da mann dort die für Borneo berühmten Langnasenaffen sehen soll.. aber erstmal was essen.. Omelette, wenigstens etwas, und dann wieder ins Zimmer zum Umziehen.. denkste.. was und hier erwartet hat, war gleich der nächste Schock.. Überall in und ums Camp leben Affen.. Makaken um genau zu sein.. und die Parkleitung hat auch überall Warschilder aufgestellt, dass man ja Fenster und Türen geschlossen halten soll, weil die Viecher zwar niedliche aussehen, aber sehr gemein sind!.. tja, wir hatten leider vergessen das Fenster zu verchliessen als wir zum Frühstück sind.. das Moskitogitter war fuer die Affen kein Hinderniss und so kams wie es kommem musste... unser persönliches Hab und Gut wurde verwüstet und durchsucht... ich hatte ja ned viel im rucksack, n paar Tshirts und ne gebrauchte Unterhose vom Vortag, dich ich übrigens unter der Lodge, die auf Stelzen gebaut war wiederfand, aber Stefans Rucksack insbesondere seine Reiseapotheke wurde gründlich untersucht.. Also einige der Affen werden in Zukunft nicht so schnell an Fieber, Kopfschmerzen oder Durchfall leiden... so viel kann ich euch sagen, aber wir hatten auch Glück, seine Kamera, die in einer kleinen Tasche verstaut war hing am Griff des offenen Fensters, die wollten sie wohl gerade mit in den Wald nehmen... desweiteren haben sie noch nen Spiegel und den Öllampe zertrümmert.. schöne Scheisse.. naja egal, es war noch alles da bis auf ein paar Tabletten.. aber ihr glaubt nicht wie geschickt die Viecher sind, die machen alles auf, reissen alles raus und probieren alles was ihnen in die Finger kommt!
Naja also erstmal haben alles wieder zusammengesammelt und und dann auf die Suche nach den Langnasen gemacht.. leider ohne Erfolg.. das einzige was wir fanden war eine Art Amphibie.. des „Ding“ lebte im Mangrovensumpf und sah aus wie ein Mischung aus Fisch und Eidechse und kann offensichtlich im Wasser und zu Land leben.. das wars.
Also gings wieder zurück nach Kuching, erst mit dem Boot.. als wir am Steg landeten haben wir dann nochmal ein bisschen Glueck gehabt, neben uns tauchte ein Flusskrokodil auf.. es war aber noch ein Junges, vielleicht 1 m lang, wärs die Mama gewesen hätten wir wohl ein Problem gehabt :)
Aber wir waren alle ziemlihc froh als wir uns gründlich duschen konnten und wieder gscheides Essen zwischen die Zähne bekommen haben.. Ich bin einfahc kein Naturbursche i bin hoid a Stodara :) Naja aber so ganz ohne „Ohs“ und „Ahs“ wollten wir dann doch ned abreisen, drum haben wir uns am Montag Morgen um 8uhr ins Semmengoh Wildlife Rehabilitation Sanctuary aufgemacht.. eine Art Auswilderungsstation für Orang Utans. Wusstet Ihr dass die Bezeichnung „Orang Utan“ aus dem malaysischen kommt.. es bedeutet Mensch (Orang) des Urwalds (Utan). Hier im Semmengoh Wildlife Rehabilitation Sanctuary leben also Halbwilde OrangUtans, die mal verletzt waren oder in Gefangeschaft lebten, hier aufgepeppelt und wieder ausgesetzt wurden. Es gibt kein Gehege oder ne Umzäunung oder ähnliches.. nur eine Futterstelle die einige der Tiere besuchen wenn sie grad nichts anderes zu essen finden.Und wir hatten tatsächlich Glück, es waren einige der Tiere da als wir da hinkamen, hauptsächlich Muttertiere mit jungen Babies, war wirklich toll diese beeindruckenden Tiere mal in einigermassen freier Wildbahn zu beobachten anstatt sie durch Glasscheiben anzustarren. So das wars aber auch dann von unsererm Borneo Trip, es war ne tolle Erfahrung.. mal was anderes als faul am strand rumzuliegen... echter Abenteürurlaub.. aber jetzt muss ich erstmal meine Klamotten waschen, ihr könnt euch nicht vorstellen wie die stinken :)!!!!!!!!!
In diesem Sinne, frohen ersten Advent!!!
LG
Yvonne und Sandro
P.S. In weniger als 3 Wochen samma scho wieder dahoam!

25. November 2008

Haaaaalllo zusammen,
Ich weiss ich weiss ihr wartet schon lange auf den naechsten Bericht, aber wir hatten viel Stress die letzten Wochen, privat und beruflich.. aber ich weiss jetzt ehrlich gesagt gar icht mehr so genau was wir alles gemacht haben.. bisschen Golf bisschen Fussball und dann gings ploetzlich Schlag auf Schlag, mein Spezi aus Muenchen der Ersan hat spontan seinen Besuch angekuendigt und mein Chef hat mich spontan mal wieder nach Dhaka geschickt.. Die Freude hielt sich in Grenzen wie ihr euch vorstellen koennt. Also Mittwoch kam der Anruf von Ersan und Phong, he am Freitag Nacht kommen wir nach KL.... Fraitag kam der Anruf, also es wr doch Samstag Frueh.. Sonntag musste ich nach Dhaka.. ich also mit dene am Samstag in der Frueh um 7 gleich mal ein Touriprogramm gestartet, mit Batu Caves, Nationalmoschee und und und.. war echt gut und wir waren in der Tat 10 Stunden unterwegs ohne Pause.. harte Nummer sag ich euch. Leider haben die beiden mir keine Bilder dagelassen, drum kann ich euch keine hochladen..
Am SA Abends gings dann nochmal ab auf dei Piste.. in KL hatte eine neuer Club eroeffnet..Quattro.. steht fuer 4 Jahreszeiten.. 4 „Areas“ jede mit einem andern Motto.. Fruehling, Sommer, Herbst und Winter, in der Fruehlings Area (eine Art Bar/Lounge) hams ne Dusche aufgebaut, da solls angeblich alle Stunde einmal kurz regnen, im Herbst (Diskothek) solls windig sein und im Winter angeblich nur 10 grad plus, was wirklich frostig is fuer KL.. aber da waren wir nicht drin, kostet nochmal extra Eintritt. Ausserdem haben wir festgestellt wo die Chinesen ihre 1 Milliarde Bevoelkerung hinsteckt.. in diesen Club.. viel zu voll und unorganisiert.. also schnell wieder weg.. so das WE war auch schon fast rum und ich musste ja leider nach Dhaka, Phong zurueck nach Singapur in die Arbeit und Ersan ist noch ein paar Tage bei Yvonne bzw seinem Kumpel aus Dtl, der zufaellig zur gleichen Zeit in KL war, geblieben. Fuer mich gings also mal wieder nach Bangladesch.. diesmal hatte ich aber vorgesorgt und mich beim Peter angekuendigt. Peter ist ein Siemens Informant, der dort eine Art Auslandspraktikum macht und bei meinem letzten Besuch nicht in der Stadt war... diemal aber hab ich ihn gleich festgenagelt.. weil in Dhaka kann man ja was die Freizeit angeht nix machen.. und wenn ich sage nix, dann mein ich auch nix. Und an dieser Stelle muss ich mich auch nomal herzlich bei Ihm bedanken.. es ist nicht so einfach sich als Tourist in Dhaka zu bewegen. Es gibt kaum oeffentliche Verkehrsmittel.. und die die da sind, sind im Prinzip nicht „Auslaender“ geeignet.. oder wuerdet Ihr aud dem Dach eines Busses mitfahren? Nein, ich auch nicht, und die Taxis mit ihren Fahrern.. die auch schonmal mit 2 Daumen an EINER Hand daher kommen.. nein Danke. Also Peter hat mich Abends immer schoen rumkutschiert.. Danke.
Wir waren ab und zu im Deutschen Club in Dhaka.. ihr muesst eich das so vorstellen.. kleine enge dreckige Strassen voll von Fahrradrickschas und mitten drin eine riiieeesige Stahltuere die sich qietschend oeffnet wenn man klopft. Rein kommt man allerdings nur wenn man Mitglied ist oder mit einem Mitgleid zusammen kommt. Drinnen kommt man sich vor wie in ner Oase.. Tennisplatz, Palmen, Pool und ... deutsches Essen.. keine Ahnung wo die des Schweinefilet herhaben. Naja und wie der Teufel so will war ausgerechnet in dieser Woche DAS Ereigniss in Dhaka fuer alle Auslaender, das Oktoberfest im Deutschen Club. Oktoberfest im November denken sicher viele jetzt.. ja gehd ned anders, die brauchen so lage um des Oktoberfestbier nach Bangladesch zu exportieren. Ich hatte zwar meine Lederhosen ned dabei, aber habs troztdem genossen da gewesen zu sein.. Danke Peter fuer die Einladung, hab ich das also auch mal mitgemacht.. Oktoberfest.. das gibts aber auch wirklich ueberall auf der Welt :)
Falls Ihr eine paar tolle Fotos von Banagladesch sehen wollt, hier ist eine von Peters Fotogalerien zum schnuppern:

http://picasaweb.google.com/petinbangla/ImpressionenBangladesh

So am Donnerstag Nacht gings dann endlich wieder zurueck nach KL und von dort aus gleich am Samstag mit dem Bus nach Singapur, Phongs Geburstag stand an und er hat zu einer BBQ Pool Party geladen.. also sind wir, ganz Jetset maessig mal schnell mim Supercomfortablen Reisebus von KL nach Singapur.. fuer ne Geburstagsparty.. ob ich jemals von meinem Hohen Ross wieder runterkomme.. naja was solls, wer kann der kann und die Fahrt kostet ja nur 18 Euro pP und dauert 5 Std. Wir also schnell hin was gemampft, ein ein paar Bierchen gezischt und am naechsten Morgen wieder heim.. WAM BAM Thank you Sam!
So das wars im grossen und ganzen, am naechsten WE gehts ab nach Borneo, auf die drittgroesste Insel der Welt und ab in den Dschungel, ich bin mal gespannt was uns da so alles erwartet.. da gibts dann auch wieder viele Bilder zum angucken!

Ach nochwas.. kuerzlich haben wir das erste mal 18 Loch gespielt.. als wir dort ankamen war noch alles toll, unser Golfcoach hat uns bereits erwartet und wir waren voller Vorfreude, stuztig wurden wir erst als der Coach sagte, ich braucht einen Buggy und einen Caddy, der eure Baelle sucht.. ich hab des am Anafeng ned so genau verstanden, aber wir haben tatsaechlich einen Buggy fuer 2 Personen bekommen und ein indonesisches Maedel, die uns immer begleitet hat, unsere Schlaeger und Baelle geputzt hat.. ihre Hauptaufgabe bestand allerdigngs tatsaechlich darin die Baelle zu suchen die wir ins Gebuesch geballert haben.. ich sags euch es war ein Desaster.. Golf ist ein Psychospiel.. auf der Driving Range, wenn man weiss man hat 100 Baelle zum verballern trifft man alle, weil man weiss ja, wenn ich den jetzt ned treff is auch egal, dann treff ich halt den naechsten.. aber auf dem Kurs.. wenn man weiss man hat nur den einen Versuch.. ei ei ei .. des war nix ich sags euch! Naja aufgeben is aber auch nicht, also werden wir usn weiter bemuehen, mal sehen was dbei rauskommt!
Das wars erstmal von uns, wir melden uns Nach Borneo wieder.
VG
Yvonne und Sandro

18. Oktober 2008

Dhaka, wo Schnupfen zum Segen wird
Hallo Leute,

mein Chef hat vor einigen Wochen die Idee mich nach Dhaka (Bangladesch) zu schicken da ich das Projekt neu übernommen habe und dort so einiges schief läuft. 3 Tage waren nicht genug also hat er mich 10 Tage her geschickt..ich werde ihm ewig dankbar sein. 10 Tage in Dhaka... inklusive Wochenende ganz allein, schöne Scheiße!!! Naja kann man nix machen, also hab ich versucht das beste aus meienr Situation zu machen. Ein Kumpel von mir der bei Siemens arbeitet, hier sein Auslandsjahr macht und auch schon bei uns in KL war hat mir deswegen am WE eine Dhaka Tour gebucht (Merci Peter!!!!), da er selbst leider nicht in der Stadt war.. was ich durchaus nachvollziehen kann. Bangla is ein absolutes 3. Welt Land, cih habe Sachen gesehen die ich wohl so schnell nicht vergessen werde. Menschen die auf den Strassen schlafen und kaum noch einen Fetzen Kleidung am Körper tragen, Kinder die an im Stau steckenden Autos betteln usw. Abr der Reihe nach. Die ersten paar Tage war ja heir Workshop und wir wurden am ersten Tag vom NSN Fahrer abgeholt. Für eine Strecke von nicht mal 2km brauchen wir 45 Minuten (!!!), so heftig ist der Verkehr. Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Sobald auch nur ein bisschen Luft zwischen den Autos, Rikschas und TukTuks is, versuchen sofort alle in diesen freien Raum zu stoßen, wie hungrige Löwen die sich auf ein bißchen Aas stürzen.. das trägt natürlich nicht gerade zum Verkehrsfluss bei.. man kommt also gar nicht vorwärts. Ausserdem sind alle Autos rund.. nicht von Haus aus, sondern sie haben so viele Beulen und Dellen, die meisten haben große Ähnlichkeit mit Golfbällen oder sehen aus als haette man sie vor der Auslieferung erst mal auf die Seite gelegt und über den Asphalt geschleift. Aber wenn man hier einmal im Verkehr steck wundert das nicht mehr. Dei meisten Autos haben vorne und hinten noch so ne Extra Stoßstange, ähnlich wie Jeeps. Die braucht man um Rikschas, die ihnen den Weg versperren zu rammen und auf die Seite zu schieben.. das ist kein Witz ich habs selbst erlebt. Ausserdem haben die meisten einen Fahrer, man braucht nämlich eine gehörige Menge Geduld und Durchsetzungsvermögen um hier nicht durchzudrehen! NSN zum Beispiel hat 200 Mitarbeiter und 100 Fahrer und Autos... Die Straßen an sich sind voll im Arsch und die Stadt selbst ist.. naja.. was soll ich sagen.. Bangkok ist ein Kurort dagegen. Ich war ja schon in ein paar asiatischen Großstädten, aber Dhaka is der Abschuß und Peter, ich weiß ehrlich nicht wie Du es hier ein Jahr ausgehalten hast. Kein Kino, keine Disko, schlechte Luft, Gestank, Armut... Es hat mich jetzt nicht angeekelt oder so hier zu sein, aber ich hab bis jetzt meine Freizeit bevorzugt im Hotel verbracht. Allein die Straße zu überqueren könnte hier schon das letzte sein was man in seinem Leben tut, Rücksichtsnahme und vorausschauendes Denken existiert hier schlichtweg einfach nicht. Ampeln werden komplett misachtet und Verkehrspolizisten sind oft hilf- und machtlos gegen die Masse an Autos. Kurz um der Verkehr ist die HÖÖÖÖLLLLLEEEE!!!!

Ich hab ja von Bali eine kleine Erkältung mitgebracht udn somit auch ein bisschen Schnupfen.. ich glaub das hat mir den ein oder anderen Gestank erspart. Dhaka kann man sehr schwer beschreiben ohne es mal selbst erlebt zhu haben. Als ich hier ankam, haben mir die Kollegen erklärt dass ich mich im "noblen" Teil von Dhaka befinde.. ich hab mich da schon gewundert was daran nobel is, die Leute und Häuser sind fertig und runtergekommen, die Straßen verstopft und die Luft lädt nicht gerade zum Spaziergang ein.. kommt man aber nach AltDhaka merkt man einen Unterschied.. in neu Dhaka sind die Autos die das Chaos verursachen tatsächlich neuer und gepfelgter.. ind AltDhaka sinds meistens Rikschas und verrostete Blechdosen, außerdem hat eine Straße in NeuDhaka meistens 2 Spuren (diese sind nur theoretisch, es fahren bzw stehen trotzdem 4 Autos nebeneinander), in AltDhaka ist es meistens nur eine (was aber nicht heißt das dort weniger als 4 Autos bzw Rikschas nebeneinander stehen). Naja aber es ist wie fast überall in Asien alles schön billig und man kann hier echt gut essen. Mein Magen hat bisher auch alles brav mitgemacht und die Imodium sind noch nicht zum Einsatz gekommen.. aebnr ich hab ja nochn paar Tage :)
So viel mehr gibts bis jetzt nicht zu berichten. Nächste Woche kommt Peter wieder ausm Urlaub dann werd ich mit ihm bestimtm oder hoffentlich nochmal ein Bierchen trinken gehen. Es gibt hier nämlich einen Deutschen Club, da darf man nur rein wenn man mitglied ist udn ;ietgleid kann man glaub ich nur werden wenn man Deutsch oder zumindest deutschsprachig ist. dort gibts dann auch Bier.. zwar kein deutsches aber immerhin :)

Ach da fällt mir noch ne kleine Anekdote ein.. wir .. wir heisst Thomas mein Deutscher Kollege aus KL, Zaw mein buddhistischer Kollege aus KL, Kawin, mein buddhistischer Kollege aus Bangkok und Regian, mein katholischer Kollege aus Dhaka sitzen im Lokal packt der Regian auf einmal eine braune Papiertüte aus mit einem Flasche Whiskey darin... da war ich doch etwas erstaunt.. Alkohol ist nämlich nicht zu erhalten heir und wenn dann nur für horrende Preise in Spezialgeschäften.

So das wars erstmal von mir aus Dhaka, ich hoffe ich darf blad wieder heim, KL ist nämlich schon viel schöner als Dhaka, ausserdem fehlt ma mei Oide :)

Also bis bald
Sandi
P.S. Einen hab ich noch.. das mit dem Strom ist hier auch so eine Sache in Bangaldesch.. in Bali hat ja jedes Haus, aus Glaiubensgruenden eine eigenen Tempel oder Schrein.. in Dhaka hat jedes Haus einen eigenen Generator.. Anfangs habe ich mich noch gewundert warum die NSN Mitarbeiter alle freiwillig zu Fuss und ueber die Treppen in den 3. oder 4. Stock laufen und nicht, wie sonst ueblich bei den Asiaten mit dem Aufzug fahren. Der Grund ist schnell gefunden, das Stromnetz ist nicht sonderlich stabil und ca. 4 - 5 mal am Tag faellt der Strom aus was bedeutet das man also auch 4 - 5 mal am Tag im Aufzug stecken bleiben koennte. :)
Es laeuft also ungefaehr so. Beim Generator sitzt einer, und sobald der Strom weg ist, springt der auf und schaltet den mit Deisel betriebenen Generator an und schon leuchten die Gluehbirnen wieder.. toll oder? :)
Also in diesem Sinne.. Selam aleikum.. oder so

4. Oktober 2008


Bali, Insel der Götter und Dämonen..

Hallo Leute,
da Malaysia ein moslemisches Land ist hatten wir letzte Woche ne Menge Feiertage die wir natürlich ausnutzen mussten. Also gings für uns beide nach Indonesien.. genauer gesagt nach Bali, Die Insel der Götter und Dämonen. Es war außerdem unser erster Trip auf die Südhalbkugel unseres Planeten… soll heißen, wir haben das erste mal seit wir hier sind den Äquator überquert. Bali ist eine relative große Insel, die unheimlich viel zu bieten hat. Das ist zum einen natürlich toll weil es voll viel zu sehen und zu erleben gibt, andererseits hat man schnell ein schlechtes Gewissen wenn man stundenlang am Strand oder am Pool liegt.. aber was solls, is ja Urlaub und da darf man schließlich machen worauf man Lust hat, darum haben wir von den 20.000 Tempeln die es auf der Insel gibt keinen einzigen von Innen gesehen :) Die Balinese sind glaub ich zu 90% Hindus, der Rest ist christlich und soweit ich weiß gibt es keine Moslems dort. Die Währung ist Rupiah und für einen Euro bekommt man 14.000 davon, der größte Schein ist ein 100.000er, also 8 Euro oder so :). Die Balinesen heißen übrigens fast alle gleich, denn je nach dem ob ein Kind Erst- (Wayan für Jungs, Gede für Mädels), Zweit- (Made oder Kadek) Dritt- (Nyoman oder Komang) oder Viertgeborenes ( Ketut, egal welches Geschlecht) ist wird der Vorname vergeben, aber das nur als Randnotiz. Ausserdem gibt’s auf Bali nix was es nicht gibt.. eines Abend sind wir in eine Kneipe fragt der Barkeeper was wir denn gerne haben wollen, Bier, Schnaps, Magic Mushrooms, gefälschte englische oder australische Führerscheine… wie ihr seht, hier kann man so einiges erleben. Als wir also Freitag nachts in unserem Hotel in Legian, ein Ort etwas nördlich von Kuta und damit ein bisschen weg vom Trubel, gings Samstag Morgen gleich mal an der Strand. Der Sand ist hier fast genauso fein wie auf Redang oder Perhentian, allerdings ist Bali eine Vulkaninsel, darum ist er leider nicht so schön weiß sondern braun oder schwarz wodurch auch das Meer nicht so schön klar rüber kommt wie es eigentlich ist. Also wir ab an den Strand, Liegen und Sonnenschirm gemietet und erst mal entspannt... für genau 2 Sekunden.. denn dann kamen sie schon, die Händler und wir haben den Fehler gemacht und nicht gleich ab gewunken sondern erst mal Interesse bekundet.. böser Anfänger Fehler.. Ende vom Lied war wir haben völlig überzogene Preise gezahlt für irgendeinen Müll nur dass und die Weiber endlich in Ruhe lassen.. ich hab schon hartnäckige Verkäufer erlebt, aber die waren echt der Abschuss… in den folgenden Tage sollten wir es uns daher am Pool des Hotels gemütlich machen da dürfen die nämlich ned hin :) Naja wie auch immer, als die endlich abgezogen sind haben wir uns mit Wassersport versucht.. da wir nicht sofort aufs Surfbrett wollten, haben wir uns erst mal ein paar BoogieBoards ausgeliehen.. ich sags euch es sieht so einfach aus.. ist es aber nicht. Die Wellen in Bali sind echt nicht von schlechten Eltern und die Strömungen sind teils sehr gefährlich, drum ist es sauanstrengend mit dem Boards überhaupt an die Stellen zu kommen wo die Wellen brechen.. weil sobald man ein paar Meter voran gekommen ist, kommt son‘ Brecher und schleudert dich wieder doppelt so weit zurück.. aber Yvonne hats nach ein paar Anläufen tatsächlich geschafft son Ding zu reiten und es sah echt spektakulär aus, drum haben wir uns entschieden das ganze am nächsten Tag nochmal zu versuchen.. gesagt getan, auf die Bretter und raus.. doch plötzlich, hat uns die Strömung zu weit raus getrieben, ohne das wir es richtig gemerkt haben waren wir schon hinter dem Punkt an dem die Wellen brechen und uns wurde klar das wir Richtung Strand rudern mussten bevor sie uns noch weiter raus zieht.. und als wir so paddelten kam plötzlich von hinten ein unheilvolles Geräusch und als wir uns umdrehten haben wir beide nur noch geschrien… „SCHEISSSSE, die bricht…“ eine ich schätze mal 3m hohe Welle hatte sich hinter uns aufgebaut und war kurz davor zu brechen.. wir hatten keine Chance mehr ihr zu entkommen und nach ein paar Sekunden war alles nur noch dunkel… ich kam mir vor wie in einer Waschmaschine, das Ding hat uns voll erwischt und uns so richtig durchgeschüttelt, ich hab nicht mehr gewusst wo oben und unten ist, mein Kopf ist auf den zum Glück weichen Sand geknallt und irgendwann hab ich nur noch die Beine gestreckt , in der Hoffnung mich vom Boden abstoßen zu können.. hat zum Glück funktionert und ich kam mit einem riesen Schnaufer wieder an die Oberfläche.. gleich der Blick um mich rum, Wo ist Yvonne? Ah da kommt ein schwarzer Kopf ausm Wasser.. es geht ihr gut.. zum Glück.. die Welle hat unserer Boards, die man ja mit so einem sicherungsseil an Armen oder Beinen fest machen kann, einfach abgerissen. Na gut, huift ja nix, ab zum Strand und das so schnell wie möglich.. denkste.. ein Unheil kommt ja bekanntlich selten allein und ein paar Sekunden nachdem wir beide aufgetaucht waren kam auch schon der nicht viel kleinere Bruder der Monsterwelle angebrochen.. . Same Shit different Wave… wieder Waschmaschine, wieder Dunkelheit, Orientierungslosigkeit… BAMMM, wie ein Schlag ins Gesicht, wieder auftauchen nach Luft schnappen, nach Yvonne suchen.. oh gut, sie ist noch da.. Ihr Kopf ist mittlerweile ziemlich weit weg von mir, aber sie kommt dem Strand auch näher.. gleich haben wirs geschafft.. aber einmal bittet uns das Meer noch zum Tanz.. bevor wir auf allen vieren an den Strand kriechen unsere Boards einsammeln und ich war ehrlichgesagt schon dankbar wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, weil ich hatte wirklich Schiß.. ohne Witz einmal hab ich gedacht jetzt is soweit dass soweit is.. aber es ging ja gut aus, auch wenn Yvonne ein paar ziemlich üble blaue Flecken davongetragen hat und ich um eine Linse ärmer war, haben wir es glimpflich überstanden.. unserer Surfkarriere haben wir aber erstmal auf Eis gelegt.. so wie unsere Blessuren.. Wir mussten uns also nach was ungefährlicherem umschauen, also beschrenkten wir uns den Rest des Urlaubs auf shoppen und Essen, da Stefan unser KL Speze und gleichzeitig Bali Liebhaber auch zu der Zeit auf der Insel war, haben wir uns ab und zu auch mit Ihm auf eine nettes Abendessen und ein paar Bierchen getroffen.. Weil essen und trinken kann man wirklich gut auf Bali, erstens isses saulecker und zweitens schweinebillig. Kein Wunder das die Insel nur so von Australiern wimmelt, für die ist Bali was für die Deutschen Mallorca ist.. 3 Stunden Flug und dann ab dafür! Naja jedenfalls hat uns der Stefan während unserer Treffen viel von Bali erzählt da er selbst mal ein Semester hier studiert hat… ja ihr habt richtig gelesen, man kann hier auch studieren bevorzugt sind das Sportstudenten die hier ein halbes Jahr zum surfen her kommen, bei Ihm wars aber BWL.. jedenfalls hat er uns ne Menge erzählt und viel gezeigt und uns auf eine Idee gebracht.. im Norden Bali kann man wilde Delfine beobachten und sogar mit Delfinen im Pool schwimmen. Ich war sofort hin und weg und hab den Stefan mal drauf angesetzt.. freundlich wie er ist hat er uns einen Fahrer und alle möglichen Infos besorgt und drum gings für uns am Mittwoch Mittag nach Lovina (ca. 4 Std Fahrt mim Auto), einer Stadt im Norden Balis, der nette Balinese vom neuen Hotel für eine Nacht wollt uns gleich mal übers Ohr hauen und uns eine Dolphinwatching-Tour am nächsten Morgen für 100.000 Rupiah andrehen, dank Stefan wussten wir aber dass das ganze maximal 50.000 kostet, also wurde gleichmal verhandelt und sind dann sofort zur Delfinshow die im Melka Hotel stattfindet. Da wir auch mit den Meeressäugern schwimmen wollten, haben wir das dann auch gleich noch gebucht. Also ab unter die Desinfektionsdusche und Richtung Delfinpool. Der Trainer hat uns dann erst mal in ne Schwimmweste gesteckt und ist mit mir ins Wasser gegangen.. aber den Delfin hat des herzlich wenig interessiert..Kontaktaufnahme war nicht, also raus ausm Wasser und die Show angucken.. kuhle Kunststücke haben die drauf.. aber es stand für uns ja immer noch der DophinSwim an.. also nach der Show nochmal in den Pool.. aber auch hier wollte das Tier nicht so wie wir oder die Trainer wollten. Wir konnten sie schon anfassen und streichel, aber spielen wollte sie nicht mit uns.. Schade, aber das war ja schon mal ein Erlebnis für uns.. und somit sind wir dem Pool wieder entstiegen. Als wir dann noch draußen ein paar Minuten rumstanden kam plötzlich eine blonde auf uns zu die wir schon vorher beobachtet haben.. wir haben da schon messerscharf kombiniert... Deutsche, studiert Biologie und macht hier Praktikumssemester .. fast.. Psychologie, mit den Delfinen hier wird auch therapiert.. wie auch immer die kam also auf uns zu und hat sich entschuldigt dass der DolphinSwim nicht so toll verlaufen ist, aber die Delfine haben gerade eher Lust auf Paarung als auf dumme Tourispiele und tatsächlich im Pool ging so etwas wie eine Verfolgungsjagd von Statten… Da wir beide ja bescheiden sind und uns nicht beschwert haben, schließlich sind es ja doch „nur“ Tiere und man kann sie vielleicht trainieren, aber zu nichts zwingen was sie nicht wollen, hat sie uns aber angeboten am nächsten morgen nochmal zu kommen und da könnten wir es nochmal versuchen. Sie war voll recht angetan von uns, da sie meinte, normalerweise wenn der DolphinSwim nicht klappt beschweren sich die Leute schreien rum und wollen Ihr Geld zurück. Das Angebot haben wir natürlich nicht ausgeschlagen :) aber es stand ja noch das Dolphinwatching an.. am nächsten morgen klingelte als um 5 Uhr morgens der Wecker und es ging mit unserem Guide ab aufs Meer. Ich muss sagen so ein Sonnenaufgang hat auch was.. den letzten hab ich glaub ich erlebt als ich betrunken aus der Milchbar raus bin :) Aber lassen wir das, wir also im Sonnenaufgang und bei total ruhiger See nach draußen geschippert. Da auch in Indonesien Feiertag war, waren wir bei weitem nicht die einzigen.. ihr müsst eich das so vorstellen. Can 1 – 2 Km vor der Küste liegen hunderte kleine Longtailboote im Wasser mit 2 – 10 Touris drauf.. und plötzlich entdeckt einer eine Rückenflosse… und sofort beginnt die wilde Hatz.. alle auf die armen Viecher.. ähnlich wie eine englische Treibjagd.. natürlich sind die auch gleich wieder weg und tauchen wo anders auf.. naja des Spielchen machen die Boote und die Delphine dann so ein paar mal und dann ist das Spektakel aber auch schon wieder vorbei.. Aber es ist schon kuhl wenn da plötzlich ausm nichts so ein Delfin ausm Wasser springt.. . war ein tolles Erlebnis. Danach gings erstmal zurück zum Hotel, in dem wir uns für eine Nacht ein gebucht hatten, zum Frühstücken (in den 7 Tagen hier auf Bali sollte das unser einziges Frühstück bleiben.. die andern haben wir alle verpennt) und dann nochmal zum Melka Hotel, man hatte uns ja eine neue Chance versprochen und tatsächlich als wir diesmal in den Pool stiegen waren die Delfine kaum zu bremsen… sie haben uns mit ihren Nasen bzw Schnauzen oder wie immer des auch bei dene heisst durchs Wasser geschoben und sind über unsere ausgestreckten Beine gesprungen.. nicht scheu nix.. das war echt ein tolles Erlebnis.. kann man schwer beschreiben.. man sollte es mal gemacht haben.. und hier auf Bali ist es noch erschwinglich.. 500.000 Rupiah pP.. also ca. 37 Euro oder so. Danach gings auch gleich zurück nach Legian.. müder aber glücklich.. die letzten Tage unseres Bali Aufenthalts haben wir dann langsam angehen lassen.. ausschlafen, Essen, shoppen Essen schlafen bis es dann am Freitag zurück nach KL ging…
So das waren unsere Bali Erlebnisse..
In diesem Sinne, bis bald
Yvonne & Sandro

21. September 2008

Hi Folks,
Malaysia is mal wieder am Start.. so das war‘s erst mal.. nach nun ca. 8 Monaten im Exil sind wir längere Zeit alleine… also ohne Besuch aus Deutschland. Es war bis jetzt eine ganz tolle Zeit .. mit Familie und Freunden durch Asien zu reisen war echt geil, aber bis Weihnachten werden wir wohl keinen mehr von euch zu Gesicht bekommen…. Wir werden aber kein Trübsal blasen sonder uns einfach mal auf uns konzentrieren na und was soll ich sagen langsam aber sicher kehr der Alltag in unser Leben ein. Ich zum Beispiel hab mich ja wie bereits erwähnt einem „Fußballverein“ angeschlossen, den Malaysian Grasshoppers of Kuala Lumpur .. . Verein kann man nicht wirklich sagen… eher einer Fußballmannschaft..ich hab beim System leider noch nicht so ganz durchgeblickt, auf jeden Fall wird Samstags Morgens immer „trainiert“, unter der Woche und am Sonntag gespielt. Soll heißen Samstag Morgens treffen sich immer so zwischen 20 und 30 Leuten aus verschiedenen ändern der Welt und kicken untereinander und unter der Woche werden Freundschafts- oder Ligaspiele gg andere Mannschaften ausgetragen.. es ist glaub ich vergleichbar mit der Freizeitliga in Dtl wo eine Kneipenmannschaft gegen eine andere spielt. Nur mit dem Unterscheid das hier wie gesagt Jungs unn Männer aus allen Nationen der Welt dabei sind.. was sich auch unheimlich auf die Stimmung auf dem Platz auswirkt. Da wären zum Beispiel die uns ja wohlbekanten Italiener: Die ganze Zeit schnattern, nicht wirklich was sagen und des Tor ned treffen! Dazu gesellen sich die Südamerikaner… Argentinier, Chilenen, Peruaner etc.. immer am mosern und mecker.. Foul, kein Foul, Hand, kein Hand, Elfer, kein Elfer, Puta madre und so weiter auf die genaue Bedeutung geh ich jetzt nicht ein :) Nicht fehlen dürfen natürlich die Deutschen… sachlich, etwas emotionslos und sachlich ohne große emotionalen Ausbrüche als i-Tüpfelchen eine Handvoll Einheimischer…ein paar Chinesen und Inder die die Sache abrunden eine gilt es aber doch besonders zu erwähnen.. den Kurt.. Kurt ist ein ca. 50 Jahre als, so breit wie hoch und ist ein Schweitzer Metzgermeister der schon seit Jahrzehnten in Asien lebt und hier in Malaysia eine Metzgerei Kette hat… ziemlich groß sogar.. stellt euch den Vinzenzmurr vor… ned ganz so groß aber es geht schon in die Richtung. Jetzt könnt Ihr euch vielleicht vorstellen dass man es mit einer Metzgerei in dem moslemischen Malaysia nicht ganz so einfach hat.. des ganze Halal Food und so.. Aber Kurt ist die Europäisch Chinesische Schiene gefahren und verkauft somit erfolgreich Non-Halal Food.. sprich Schweinefleisch etc und zudem hat er noch eine.. ach was red ich .. ich glaub es sind 4 Wirtschaften, eine davon hier der Stadtmitte von KL, ca 15 min zu Fuss von uns. Diese dient auch als .. nennen wir es mal Vereinsheim und gestern war ich das erste mal dort und hab mich sofort wie daheim gefühlt.. Hacker Pschorr Bier, blau weiße Tischdecken und Paulaner Weißbier.. echt toll.. naja da es erst Mittags war hab ich erst mal aufs Bier verzichtet, aber aufm Weg zum Klo bin ich an der Küche vorbei gegangen und was soll ich sagen.. ich wär fast weinend vor Glück zusammen gebrochen.. es roch nach Omas Schweinsbraten J Naja ohne Yvonne wollt ich des natürlich nicht essen drum hab ich mich nur ein bisschen an der Würschtlplatte verköstigt bevor ich wieder abgezogen bin.. wir warten noch auf den großen Hunger und dann.. werden wir da mal richtig zuschlagen :)
Aufgrundmeienr aussergewönlichen Fähigkeiten wurde ich von einem Mitspieler angesprichen ob ich nicht bei einem von der deutschen Schule organieiertem Turnier mitspielen will. KLar kein Problem, is gebongt.. ein paar Tage später hab ich dan rausgefunden, dass derKerlder mich eingeladen hat, der Cheff der MGCC hier in KL ist. MGCC steht für Malaysian German Chamber of Commerce.. zu Deutsch AHK oder auch Auslandshandelskammer genannt.. i sog ja.. i kenn Leid he :) Fotos gibts davon auchn paar!
Also wie ihr seht kann ich auch hier in Malaysia meinem liebsten Hobby fröhnen.. aber da ich das ja nur ohne Yvonne machen kann, haben wir uns auch noch einen Sport gesucht den wir zusammen machen können.. und wie die meisten von euch ja bereits wissen, handelt es sich hierbei um Golf.Die Ausrüstung hier in Malaysia gabs für ein Schnäppchen.. 150 Euro hat mein Komplettset nur gekostet und die Trainerstunden sind auch erschwinglich! Da meiner einer ja in Dtl schon ein paar mal den Schläger geschwungen hat hab ich mich anfangs etwas leichter getan als Yvonne.. aber allmählich treffen wir beide schon ganz gut den Ball und unser Coach will mit uns auf den Kurs.. mal sehen was das wird. Wasserstandsmeldungen geben wir ab wenn wir wissen welches Handicap wir haben .. oder auch nicht :)
Allerdings hat sich in den letzten Tagen schon ein bisschen Wehmut breitgemacht.. schließlich ist jetzt bei euch daheim Oktoberfest und wir können nicht hingehen.. ich selber war ja letztes Jahr 8mal und das ist die erste Wiesn meines Lebens die ich versäume…. Naja aber um eins ein bisschen zu trösten geht’s nexten Freitag nach Bali, die Insel der Götter.. Bintang Beer statt Hacker, Sonne statt Brezn, surfen satt Karussell fahren und Delfine anschauen statt Bierleichen.. ja ich weiß, die Wiesn kann man nicht ersetzen, aber wir versuchen uns etwas abzulenken.. euch wünschen wir auf jeden Fall viel Spaß und denkt an uns wenn ihr euch den kühlen Gerstensaft gönnt!!
So das wars erst mal.. ach eins noch.. durch meine Fußballspielerei haben wir natürlich auch n paar nette Leute kennengelernt und so kams das wir letztens Koreanisch Essen waren.. des war irgendwie geil.. stellt es euch so vor… ein runder Tisch in der Mitte ein Gasgrill und auf dem Grill frischen rohen Rindfleisch das langsam vor sich hin brutzelt war echt sauguad.. am Schluss gabs dann natürlich auch noch Fisch, aber da haben wir uns dezent zurückgehalten! Am Tisch kamen wir halt so ins reden mit einem der in Melbourne arbeitet und wir ham ihm halt berichtet dass wir auch mal nach Australien wollen und so während wir über Australien reden sagt er.. er wäre erst kürzlich auf den Fiji Inseln gewesen, die nur 2 Flugstunden von Brisbane (6 Std Flug von KL) weg sind…. Tja und was soll ich sagen.. Sidney ist wohl gecancelt.. es geht wohl nächstes Jahr auf die Fiji Inseln :) Weil Sidney war ja schon jeder.. aber wer kann schon von sich behaupten auf den Fiji Inseln gewesen zu sein :)

In diesem Sinne.. oans zwoa gsuffa!
Pfiads Eich
Sandro und Yvonne

8. September 2008

Liebe Yvonne und lieber Sandro,
solange habe ich auf die Zeit bei Euch hingefiebert und nun ist sie schon wieder vorbei, wir sind wieder Gesund zuhause angekommen.Für mich persönlich war diese Reise ja nicht nur ein Urlaub sondern in erster Linie wollte ich ja wissen wie mein Kind in ihrer neuen Welt lebt und ich muss zugeben meine ganze Sorge war völlig umsonst.Aber so sans halt die Mamas!!!
Für mich war es ja die erste große Reise nach Asien und ich kann nur immer wieder sagen ( ein Traum) wer das noch nicht gesehen hat, sollte das auf alle Fälle mal ansehen.
Die erste Woche war zwar ziemlich stressig für die Christl und mich weil die Yvonne ja ein volles Programm für uns aufgestellt hatte. Angefangen hat es ja mit Bangkok, diese Stadt ist einfach nur der Wahnsinn, die vielen Leute und verschiedenen Nationen sowas sieht man nicht sehr oft.wir waren echt überwaeltigt.
Zu Kuala Lumpur kann ich nur sagen, diese Stadt schläft nie, ich wusste ja nicht , dass die beiden am Ballermann von KL wohnen, dank meiner Ohrstöpsel fand ich aber noch immer wieder meinen Schlaf.
Die Christl und ich haben uns soviele intressante Dinge angesehen, die wir jetzt erst mal in Ruhe verarbeiten müssen und das können wir jetzt zuhause in aller Ruhe mit den vielen Bildern machen.
Die Erholungsphase begann mit der Reise auf die Insel Redang, Yvonne ich kann Dir nur nochmal danken, dass Du diese Reise organisiert hast, es war dort so traumhaft schön, diesen Anblick werde ich so schnell nicht vergessen. So stell ich mir das Paradies vor!!!!
Zur einen Seite schneeweiser Strand und türkisfarbenes Wasser und auf der anderen Seite der Dschungel, wir haben Tiere gesehen , die ich vorher garnicht kannte.

Also nun möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei Euch beiden für alles bedanken und wir wünschen Euch noch eine schöne Zeit in Kl und viel Spass bei Euren nächsten Trip nach Bali.

Ganz liebe Grüße
Petra und Christl

PS.Yvonne viel Glück für Dein Handycap ( beim Golfen)